Information zur
"EHS-Manager"

Die Qualifikation zum "EHS-Manager" (EHS) beinhaltet eine Kombination aus verschiedenen Ausbildungen.
Basis der Qualifizierung ist die Ausbildung zur "Fachkraft für Arbeitssicherheit" (SiFa) mit dem Schwerpunkt Bauwesen. Darauf aufbauend wird die Qualifikation zum "EHS-Manager" (EHS) vermittelt.

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Die Inhalte der Ausbildung zur Fachkraft für Arbeitssicherheit sind im Arbeitssicherheitsgesetz und in der Unfallverhütungsvorschrift BGV A2 geregelt. Neben dem mehrwöchigen Unterricht beinhaltet die Ausbildung auch mehrere Selbstlernphasen sowie ein mehrwöchiges Praktikum. Die SiFa ist als Berater des Unternehmers für alle Belange der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes zuständig. Dies beinhaltet die Beratung zur rechtssicheren Umsetzung der umfangreichen Anforderungen aus dem staatlichen sowie dem berufsgenossenschaftlichen Arbeitsschutzrecht.

Zu den wesentlichen Aufgaben des Manager für Umweltschutz, Gesundheit und Sicherheit (Environment, Health and Safety - EHS) gehört die Integration des Arbeits- und Gesundheitsschutzes in ein betriebliches Managementsystem. Daher sollte der EHS-Manager über ausreichende Kenntnisse verfügen, um Managementsysteme einführen und bewerten zu können und im Idealfall auch zu einem integrierten System zusammen zu führen. Mit erfolgreichem Abschluss der Qualifizierung erhält der Teilnehmer auch den Nachweis "DGQ-Qualitäts- und OHS-Beauftragter".

Vorrausetzungen zur Zulassung:

  • Ausbildung als Meister, Techniker oder Ingenieur (Im Einzelfall kann auch der Nachweis einer vierjährigen Tätigkeit in einer entsprechenden Position anerkannt werden)
  • Mindestens zwei Jahre Erfahrung im erlernten Beruf
Die Vorraussetzungen sind bei Ausbildungsbeginn nachzuweisen.