Information zur
"Fachkraft für Sicherheits-Koordination"

Die Qualifikation zur "Fachkraft für Sicherheits-Koordination" (FaSiKo) beinhaltet eine Kombination aus verschiedenen Ausbildungen.
Basis der Qualifizierung ist die Ausbildung zur "Fachkraft für Arbeitssicherheit" (SiFa) mit dem Schwerpunkt Bauwesen. Darauf aufbauend wird die Qualifikation zur "Fachkraft für Sicherheits-Koordination" (FaSiKo) vermittelt.

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Die Inhalte der Ausbildung zur Fachkraft für Arbeitssicherheit sind im Arbeitssicherheitsgesetz und in der Unfallverhütungsvorschrift BGV A2 geregelt. Neben dem mehrwöchigen Unterricht beinhaltet die Ausbildung auch mehrere Selbstlernphasen sowie ein mehrwöchiges Praktikum. Die SiFa ist als Berater des Unternehmers für alle Belange der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes zuständig. Dies beinhaltet die Beratung zur rechtssicheren Umsetzung der umfangreichen Anforderungen aus dem staatlichen sowie dem berufsgenossenschaftlichen Arbeitsschutzrecht.

Die Qualifikation des FaSiKo entspricht unter anderem auch dem Sicherheits- und Gesundheitsschutz-Koordinator (SiGeKo) nach Baustellenverordnung, ist allerdings deutlich umfangreicher. So werden dem Teilnehmer neben umfangreichen Koordinatorenkenntnissen auch grundlegende baufachliche Kenntnisse vermittelt. Ebenfalls Bestandteil der Ausbildung ist ein Praxisteil, in welchem die Teilnehmer nicht nur einen SiGe-Plan erstellen, sondern auch die Begehung einer realen Baustelle durchführen und anschließend ein Begehungsprotokoll schreiben. Der FaSiKo ist nicht nur bestens geeignet, die Koordination nach Baustellenverordnung zu übernehmen, sondern auch als Koordinator im Sinne der Unfallverhütungsvorschrift BGV A1 tätig zu werden.

Zeitliche Aufteilung der einzelnen Präsenz- bzw. Selbstlernphasen:

Präsenzphase I 1 Woche
Selbstlernphase I 1 Woche
Präsenzphase II 1 Woche
Selbstlernphase II 1 Woche
Präsenzphase III 2 Wochen
Selbstlernphase III 2 Wochen
Praktikum 5 Wochen
Präsenzphase IV 1 Woche
Präsenzphase V 1 Woche
Präsenzphase VI 2 Wochen

Vorrausetzungen zur Zulassung:

  • Ausbildung als Meister, Techniker oder Ingenieur (Im Einzelfall kann auch der Nachweis einer vierjährigen Tätigkeit in einer entsprechenden Position anerkannt werden)
  • Mindestens zwei Jahre Erfahrung im erlernten Beruf
Die Vorraussetzungen sind bei Ausbildungsbeginn nachzuweisen.